Fremdfick-Wie man eine Frau teilt
Vieles ist wahr, aber aus dem Gedächtnis und das verändert sich im laufe der Zeit.
Um diese Geschichte nicht weit zu verbreiten bleibt sie mein Eigentum, unterliegt sie dem Copyright und darf nicht kopiert werden.
2026-07-23 Fremdfick-Wie man eine Frau teilt
Prolog – Wie es dazu kam
Dies ist ein Plädoyer für eine offene Denkweise. Man kann geben und trotzdem mehr zurückbekommen. Nicht
jede gesellschaftliche Konvention führt uns weiter. Zehn Jahre verheiratet oder zusammen zu sein, ist kein
Selbstzweck und kein Wert an sich. Entscheidend bleibt stets die Frage: Haben wir im Rahmen aller
Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, unsere Zeit so gelebt, dass beide Partner ihre Träume, Wünsche
und Bedürfnisse gemeinsam verwirklichen konnten? Nur das zählt wirklich.
Der Anfang – Wo wir standen:
Die ersten Jahre mit Sabine waren schön. Wirklich schön. Ich glaube, das muss ich klar sagen. Nicht dass
meine Leser denken, ich hätte eine miserable Ehe geführt. Nein. Wir liebten uns. Wir lachten zusammen. Wir
teilten unseren Alltag, unsere Wohnung, unsere Zukunftsvorstellungen.
Aber der Sex...
Der Sex war mit den Jahren eingeschlafen. Nicht gestorben. Nicht beendet. Nur... eingefroren. Immer dieselbe
Abfolge. Dieselbe Position. Dieselben Töne von ihr. Dieselben Worte von mir. Montags war oft keiner da.
Freitags hatten wir meist Zeit. Und samstags... samstags machten wir es, wenn wir nicht zu müde waren.
Sie sagte nie nein. Sie kam selten. Und wenn sie kam, dann leise. Geschlossene Augen. Ein kurzes
Wimmern. Nichts, das ich wirklich hören konnte. Nichts, das mich wirklich erfüllte.
Ich merkte das Loch. Die Leere. Nicht in meiner Beziehung. In unserer Intimität.
Und ich fühlte mich... hilflos. Ich probierte Dinge aus. Massageöl. Erotische Geschichten. Filme. Aber sie
reagierte immer zurückhaltend. „Das ist nicht mein Ding", sagte sie. „Ich mag es einfach lieber."
Einfach. Das Wort saß wie ein Messer zwischen uns. Einfach bedeutete: Routine. Einfach bedeutete:
Kontrolle. Einfach bedeutete: Sicher.
Und sicher war gut. Aber sicher war auch... leer.
Holger – Der Sportkumpel:
Holger kannte ich seit acht Jahren. Wir spielten zusammen im Altherren Fußballverein. Samstags, 10 Uhr,
Training, oder was wir dafür hielten. Holger war ein guter Spieler trotz seiner Figur. Schnell, stark, diszipliniert.
Und außerhalb des Platzes... er war auch da. Selbstbewusst. Direkt. Ohne Fassade.
Wir trafen uns nach den Spielen. Manchmal auf ein Bier. Manchmal auf zwei. Wir redeten über alles und
nichts. Über Fußball. Über Arbeit. Über Beziehungen.
Über Frauen.
Und hier... hier lag der erste Funke, ohne dass ich es wusste.
Eines Tages, nachdem wir gewonnen hatten, saßen wir in der Kneipe. Holger fragte: „Wie läuft's bei dir zu
Hause?"
„Gut", sagte ich. „Sehr gut."
„Sex?", fragte er. Direkt. Wie immer.
Ich zögerte. Mit Sabine redete ich nie offen über Sex. Mit Holger... mit Holger redete ich mehr. Weil er direkt
war. Weil er keine Umstände machte.
„Okay", sagte ich. „Nicht schlecht."
„Sieht nicht so aus", sagte er und lächelte.
Ich wusste nicht, was das heißen sollte. Aber ich merkte, dass seine Augen etwas sagten, das er nicht laut
sagte.
Die Bilder – Der erste Schritt:
Es begann mit einem Foto. Einem Bild von Sabine. Nackt. Vor dem Spiegel. Sie hatte es mir geschickt, als wir
mal einen Streit hatten. Als Versöhnungsgeste. Als Bitte um Verständnis.
Und es erregte mich.
Nicht nur das Bild. Die Idee. Dass andere es sehen könnten. Dass andere wissen, wie sie aussieht. Dass
andere... begehrten.
Ich zeigte es Holger. Am Handy. Bei einer Pause zwischen den Trainingsübungen.
Er sah es sich an. Langsam. Sorgfältig.
„Wow", sagte er.
Ein einfaches Wort. Und es war genug.
Ich spürte, wie mein Körper reagierte. Nicht nur mein Schwanz. Mein ganzer Körper. Es war... voyeuristisch.
Voyeuristisch und besitzergreifend. Und beides zusammen war... neu.
„Das ist...", fing ich an.
„Geil", sagte er.
Und ich musste lachen. Weil er es aussprach. Weil er es nicht versteckte.
Seitdem zeigte ich ihm öfter Bilder. Mal mit Sabine, die im Badeanzug stand. Mal mit Sabine, die nur in BH
und Slip lag. Mal mit Sabine, die... mehr zeigte.
Und Holger reagierte. Immer. Mit Kommentaren. Mit Fragen. Mit Blicken.
„Was denkt sie?", fragte er einmal.
„Dass es für mich ist", sagte ich.
„Und?", fragte er.
„Und was?"
„Und sie weiß, dass andere sie sehen?"
Ich schwieg. Weil ich nicht wusste, was ich sagen sollte. Weil ich wusste, dass das falsch sein könnte. Weil ich
wusste, dass das... nicht normal war.
Aber es erregte mich. Und das war die Wahrheit.
Das Interesse – Die Grenze verschiebt sich:
Holgers Interesse wurde deutlicher. Nicht laut. Aber da.
Nach dem Training fragte er öfter: „Wie geht's Sabine?" Beim Bier fragte er öfter: „Ist sie dabei?" Und
manchmal... manchmal schaute er zu meinem Handy, wenn ein neues Bild kam.
Ich wusste, was er dachte. Und ich wusste, was er wollte.
Und ich... ich wollte es wissen. Weil ich es mir selbst eingestehen musste: Es erregte mich. Nicht nur das Bild.
Die Idee. Dass ein anderer Mann sie begierlich macht. Dass ein anderer Mann... sie will.
Und das war der erste Schritt. Ohne dass ich es wusste. Ohne dass ich es plante.
Das Geständnis – Ich sage es ihr:
Es geschah an einem Dienstagabend. Wir lagen im Bett. Sabine schlief schon. Ich schaute zu ihr. Zu ihren
geschlossenen Lidern. Zu ihrem Atem, der ruhig ging. Zu ihren Lippen, die leicht geöffnet waren.
Und ich dachte: Was würde sie sagen, wenn ich es ihr erzählte?
Am nächsten Abend, beim Essen, sagte ich es. Nicht direkt. Nicht offen. Aber... andeutungsweise.
„Ich habe Holger ein Foto von dir gezeigt", sagte ich.
Sabine legte das Besteck hin. Langsam. Bedächtig.
„Welches?", fragte sie.
„Das mit dem Spiegel", sagte ich.
Stille. Lange Stille. Das Essen dampfte. Der Wein stand unberührt. Und ich... ich wartete auf ihre Reaktion.
„Warum?", fragte sie schließlich.
„Weil...", fing ich an. Und ich wusste nicht, was ich sagen sollte. „Weil es mich erregt hat. Weil... ich dachte, es
wäre lustig."
Lustig. Das war nicht die Wahrheit. Aber es war einfacher als die Wahrheit.
„Wer hat es gesehen?", fragte sie.
„Nur Holger", sagte ich.
„Und?", fragte sie.
„Und was?"
„Und was hat er gesagt?"
Ich zögerte. Weil ich wusste, dass es weh tun könnte. Weil ich wusste, dass es anders sein könnte.
„Er fand dich... heiß", sagte ich. Und das war wahr.
Sabine schwieg wieder. Und dann sagte sie: „Warum zeigst du das?"
„Weil..." Und jetzt kam die Wahrheit. „Weil ich möchte, dass andere wissen, wie schön du bist. Weil ich
möchte, dass sie sehen, was ich habe. Weil ich... weil ich es genossen habe, dass ein anderer Mann dich
begehrt."
Ich hielt inne. Weil ich sah, wie sich ihre Augen weiteten.
„Ich möchte, dass du weißt, dass du begehrt wirst. Dass du nicht nur meine Frau bist. Dass du... eine Frau
bist, die andere wollen."
Und jetzt sagte ich die ganze Wahrheit.
„Ich denke, das macht mich erregt. Dass du begehrt wirst. Nicht nur von mir."
Sabine atmete tief ein. Und aus. Und ein.
„Du hast... Fantasien", sagte sie.
„Ja", sagte ich.
„Und was willst du?"
Ich wusste es nicht. Nicht wirklich. Ich wusste nur, dass etwas da war. Etwas, das ich nicht benennen konnte.
„Ich weiß es nicht", sagte ich. „Aber... ich möchte, dass du es weißt."
Sie nickte. Langsam. Und dann sagte sie: „Holger kennt mich."
„Ja", sagte ich.
„Wir haben... wir haben mal zusammen gefeiert. Beim Verein. Beim Sommerfest."
„Ja", sagte ich.
„Ich kenne ihn.", sagte sie noch einmal. Und ich merkte, dass das wichtig war. „Er ist kein Fremder."
„Nein", sagte ich.
Und ich wartete. Und sie sagte: „Ich weiß nicht."
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll."
Und das war auch eine Antwort.
Die Zweifel – Die Zeit vergeht:
Die Wochen vergingen. Ich sah Holger weiter beim Training. Ich zeigte ihm weiter Bilder. Und ich merkte, dass
ich... wütender wurde. Wütender auf mich selbst. Weil ich es ihr gesagt hatte. Weil sie es nicht ablehnte. Weil
sie... überlegte.
Und ich merkte, dass Holger auch wütender wurde. Nicht laut. Aber da.
„Habt ihr darüber gesprochen?", fragte er einmal.
„Ja", sagte ich.
„Und?", fragte er.
„Und was?"
„Und was sagt sie?"
„Sie weiß es nicht", sagte ich.
Und er schwieg. Und ich schwieg. Und dann sagte er: „Ich warte."
Und ich wusste, was das bedeutete.
Sabine hingegen... Sabine dachte nach. Ich merkte es. Sie war ruhiger. Aber auch angespannter. Sie sah mich
öfter an. Nicht vorwurfsvoll. Fragend.
„Was denkst du?", fragte sie eines Abends.
„Ich weiß es nicht", sagte ich.
„Soll das passieren?", fragte sie.
„Ich weiß es nicht", sagte ich.
„Willst du es?", fragte sie.
Und jetzt kam die wahre Frage.
„Ja", sagte ich. Und ich meinte es.
„Und wenn ich nein sage?", fragte sie.
„Dann ist es vorbei", sagte ich. „Ich werde es nicht erzwingen."
Und sie nickte. Und dann sagte sie: „Ich will es wissen."
Die Planung – Was wir dachten:
Es dauerte zwei Monate. Zwei Monate Nachdenken. Zwei Monate Zögern. Zwei Monate... Vorfreude und
Angst.
Und dann sagten wir ja.
Aber nicht alle gleich. Ich sagte ja mit Leidenschaft. Holger sagte ja mit Sicherheit. Und Sabine sagte ja mit...
Zweifel.
„Ich will es versuchen", sagte sie. „Aber nicht zu viel. Nicht zu schnell."
Und ich stimmte zu. Weil ich wollte, dass sie sich sicher fühlte. Weil ich wollte, dass sie... freiwillig war.
„Keine Penetration von Holger", sagte ich. „Nur... Berührung. Nur Nähe. Nur... Erkundung."
Und Sabine nickte.
„Nur das", sagte sie.
Und ich dachte, das wäre genug.
Der Tag davor:
Die Vorbereitung hatte schon am Morgen begonnen. Ich stand in der Küche und röstete Kaffee. Die Bohnen
knisterten in der Pfanne, ein rauchiger, bitterer Duft stieg auf und legte sich wie ein Schleier über die
Wohnung. Sabine war im Badezimmer – das Wasser lief, ich hörte das Plätschern, den dumpschen Widerhall
der Tropfen auf den Kacheln. Dann das Klappen des Shampoo-Deckels. Der schwache, blumige Geruch ihres
Haarwaschmittels drang bis zur Küche.
Es fühlte sich anders an heute, als wäre die Luft zwischen uns verändert. Schwerer. Geladener.
"Ich kaufe noch Brot," sagte ich zur Tür hinaus, aber die eigentliche Nachricht war für Holger bestimmt. Die
WhatsApp-Nachricht hatte ich schon vormittags geschrieben, hin und her gelesen, gelöscht, neu formuliert:
"Komm heute Abend vorbei. Etwas Besonderes." Keine Erklärung, nur Vertrauen.
Sabine kam aus dem Bad in ihrem Morgenmantel. Ihre Haare waren noch feucht, Wasser tropfte auf den
Fliesenboden – kleine, helle Tropfen, die im Gegenlicht der Badlampe glänzten wie Perlen. Der Duft von
Feuchtigkeit und Seife umgab sie wie eine Wolke. "Holger kommt heute?" Fragte sie nicht direkt, aber ihre
Stimme zögerte beim Namen. Ein feines Vibrato, das sonst nie da war.
"Wir reden noch darüber," antwortete ich, und meine Hand fand ihre Taille. Sie lehnte sich gegen mich, nicht
zurückweisend. Doch ich spürte ihre Spannung, wie ihre Muskeln unter meiner Hand zogen. Ihre Haut roch
nach Mandelöl – sie hatte sich eingeölt. Das tat sie sonst nie am Morgen.
Der Abend beginnt:
Holger kam um sieben. Schon bevor ich die Tür öffnete, hörte ich seine Schritte auf dem Treppenhaus.
Schwer, gleichmäßig, selbstbewusst. Das Echo hallte von den Wänden wider. Sein Parfum kam ihm voraus –
holzig, herb, mit einer Note von Leder. Anders als meines. Dominanter.
Ich öffnete die Tür und sein Blick ging sofort ins Wohnzimmer, wo Sabine saß. Sie trug ein kleines Kleid,
dunkelblau, das ihre Hautfarbe betonte. Als sie ihn sah, stand sie auf, aber ihre Hände spielten nervös mit dem
Saum ihres Rocks. Das Rascheln des Stoffs war leise, aber in der Stille des Raums deutlich hörbar.
"Guten Abend," sagte er und küsste Sabines Wange. Ich hörte das leise Schmatzen des Kusses. Seine Hand
berührte kurz ihre Taille, eine zufällige Bewegung, aber ich sah das Zucken ihrer Muskeln darunter. Sabine
atmete tiefer ein – ich hörte es, ein kurzes, kontrolliertes Einatmen, das sie versuchte zu verbergen.
"Willkommen," sagte ich, und meine Stimme klang falsch. Zu höflich. Zu leise.
Wir saßen in der Küche, tranken Rotwein. Das Klirren der Gläser auf dem Granit-Tisch. Das leise Blubbern,
wenn die Flasche geneigt wurde. Der Wein roch nach dunklen Beeren, nach Eiche, nach etwas Erdigem.
Sabines Finger hinterließen feuchte Spuren am Glasrand – Lippenstift, Wein, Wärme.
"Erinnerst du dich an damals?" sagte Holger und deutete auf Sabine. "Als wir alle drei auf dem Fest waren?"
Sabines Kiefer spannte sich. Ich hörte das leise Knirschen ihrer Zähne. "Das war lange her," sagte sie, und ihr
Glas bewegte sich zur Lippe. Der Wein war rot, fast schwarz im Licht der Küchenlampe.
Ich beobachtete Holgers Hand. Wie sie auf dem Tisch lag. Wie seine Finger leicht trommelten – ein dumpfes
Tippen auf dem Stein, rhythmisch, geduldig. Sabines Blick wanderte zu ihm, nicht zu mir. Und diese winzige
Bewegung ließ etwas in meinem Magen zusammenzucken.
Unter dem Tisch berührte Holgers Fuß ihren. Ich hörte es nicht, aber ich sah, wie Sabine zusammenzuckte.
Wie ihr Atem für eine Sekunde aussetzte. Wie ihre Zehen sich kräuselten – ich konnte es sehen, weil sie ihre
Schuhe ausgezogen hatte und ihre nackten Füße im Halbdunkel unter dem Tisch hervorlugten.
Ich ging in die Küche um mehr Wein zu holen, Sabine hatte die Flasche schon ziemlich geleert.
Als ich zurück ging war ich komplett überrascht, die Hemmungen waren komplett gefallen. Sabine massierte
seinen erigierten Penis während Holger ihre großen Brüste mit Hingabe professionell bearbeitete. Die Szene
wirkte auf mich sehr surreal, als ob das gar nicht passierte. Doch es geschah genau jetzt.
Ich bekam ein flaues Gefühl im Magen uns setzte mich in den Sessel um dem Treiben auf dem Sofa zusehen
zu können.
Sie waren so sehr mit Massieren, Streicheln und Küssen vertieft und schienen mich nicht zu bemerken. So
sieht das also aus, wenn deine Frau mit anderen "rummacht". Es war eine Szene die Hilflosigkeit und Geilheit
zu gleich auslöste.
Sein Gemächt wurde immer Grösser und die Vorhaut lege die Eichel fast vollständig frei. Zu meiner
Überraschung nahm Sabine sein Glied in den Mund und leckte die Flüssigkeit wieder ab die durch das
wichsen entstanden war. Das hat sie bei mir nur sehr selten gemacht. Da zeigte sich die Eifersucht gemischt
mit Faszination, es war definitiv das Geilste was ich seit Jahren erlebt hatte. Es war nun gefühlt eine andere
Frau, hemmungslos und offener.
Der Übergang:
Ich schaute dem Treiben noch eine Weile zu und um die Initiative wieder zu ergreifen schlug ich vor, ins Bett
zu gehen. Nicht weil wir müde waren, sondern weil es Zeit war, die Entscheidung zu treffen. Im Flur drehte ich
mich zu Holger um. "Willst du?" Fragte ich. Mein
"Du weißt doch, dass ich das will," antwortete er, und seine Stimme war ruhig, ohne Eile. Er stand näher an
mir als nötig. "Aber lass mich führen."
Die Worte trafen mich wie ein Schlag. Führen. Nicht teilen, nicht zusammen. Führen.
Im Schlafzimmer wartete Sabine schon. Als ich reinkam sah sie mich an. Ich nickte nur. Damit war alles
endgültig geklärt.
Die Decke war zurückgeschlagen, sie legte sich auf der Seite, ihr Rücken war nun zu uns gewandet. Das
weiße Laken leuchtete im blauen Licht der Straßenlaterne, das durch die Jalousien fiel. Schmale Lichtstreifen
zogen über ihren Körper – über die Rundung ihrer Hüfte, die Linie ihrer Taille, die weiche Haut ihrer Schulter.
Ihre Haare waren über das Kissen ausgebreitet, dunkle Strähnen auf weißem Bezug.
Als ich das Licht ausschalte, hörte ich das Klicken des Schalters. Dann Stille. Nur das ferne Summen der
Straßenlaterne draußen, das leise Ticken der Wanduhr im Flur, und drei Atemzüge – meiner, seiner, ihrer.
"Ich... ich weiß nicht," sagte Sabine zuerst. Ihre Stimme war gepresst, als hätte sie etwas in der Kehle. Aber
ihre Hand suchte meine in der Dunkelheit. Ihre Finger waren kühl, leicht feucht.
"Doch," sagte Holger, und seine Stimme war nicht fragend. Sie war Befehl, verpackt als Zusage. "Tu es."
Seine Stimme kam von der anderen Seite des Betts, tiefer als zuvor. Resonierend in der Dunkelheit.
Der erste Rückzug:
Ich begann zuerst – langsam, vorsichtig. Meine Finger fanden ihre Haut. Sie war warm, fast heiß an manchen
Stellen. An ihren Rippen spürte ich ihren Herzschlag – schnell, triebig. Jede Berührung war eine Frage. Sie
antwortete mit dem Zittern ihres Körpers, dem schnellen Atem, der Feuchte, die sich sammelte.
Dann hörte ich das Knarren des Betts, als Holger sich bewegte. Die Matratze senkte sich auf seiner Seite, und
ich spürte, wie das Gewicht sich verlagerte.
"Mach Platz," sagte Holger hinter uns. Nicht Bitte. Anweisung. Seine Stimme war jetzt näher. Ich spürte seinen
Atem auf meiner Schulter – warm, nach Wein.
Seine Hände waren an meinen Schultern. Drückend. Nicht grob, aber mit einer Kraft, die keinen Widerstand
zuließ. Die Druckpunkte seiner Finger spürte ich durch meine Haut – groß, fest, mit Schwielen an den
Handballen. Ich wich zurück, rutschte an den Rand des Betts. Die Laken waren dort kühler, unbenutzt. Der
Stoff kratzte leicht an meiner nackten Haut.
Holger trat an Sabine heran. Im blauen Licht der Straßenlaterne sah ich seine Silhouette – breite Schultern,
die sich über Sabines schmalen Körper legten. Seine Hände auf ihr – ich konnte die Umrisse sehen, wie sie
über ihren Bauch glitten, über ihre Brust. Schatten, die sich bewegten.
"Auf den Rücken," sagte er. Sie gehorchte. Ich hörte das Rascheln der Laken, das leise Aufstöhnen, als sie
sich drehte. Der Duft ihrer Erregung war jetzt deutlich – würzig, süßlich, dichter als normal. Er hing in der
warmen Luft des Schlafzimmers wie ein unsichtbarer Nebel.
Und ich saß da. Am Rand. Zuschauend.
Der Voyeur erwacht:
Im Halbdunkel konnte ich mehr sehen, als ich wollte. Die Lichtstreifen der Straßenlaterne fielen durch die
Jalousien wie ein Vorhang aus blauem Licht. Sie beleuchteten Stellen, die hätten im Dunkeln bleiben sollen.
Holgers Hand glitt über Sabines Bauch. Langsam. Besitzergreifend. Ich sah, wie seine Finger Linien auf ihrer
Haut zeichneten – die Haut war dort heller, wo das Licht traf, und dunkler im Schatten. Die Haare auf ihren
Armen stellten sich auf – ich sah sie im Streiflicht, fein und golden. Sabines Rücken wölbte sich ihm entgegen
– eine Bewegung, die sie bei mir nie so gemacht hatte. Das Knarren der Matratze begleitet jede ihrer
Bewegungen.
Mein erster Impuls war, aufzustehen. Zu gehen. Es zu beenden. Aber etwas hielt mich fest. Nicht nur mein
Schwanz, der bereits pochte. Sondern diese morbide Faszination, dieses Unvermögen wegzusehen. Wie ein
Autofahrer, der an einem Unfall vorbeifährt und trotzdem schaut.
Der Geruch im Raum verdichtete sich. Schweiß – mein eigener, kalt und angespannt unter den Achseln.
Sabines Erregung – süßlich, muskig, intensiver als ich sie je wahrgenommen hatte. Und Holger – sein
Eigengeruch, herb, männlich, nach Leder und Holz, der sich mit allem mischte wie ein dominanter Akkord.
Beobachtung – der erste Akt:
Holger kniete zwischen Sabines Schenkeln. Ich hörte das Knarren des Bettrahmens unter seinem Gewicht. Er
drückte ihre Beine auseinander, nicht sanft, aber bestimmt. Das Rascheln von Haut auf Laken. Sabines Atem
wurde schneller – ich hörte jeden Atemzug, das leise Zischen durch ihre Nase, das offene Stöhnen, das kam
und ging.
Sabine gehorchte. Ich sah ihre Feuchtigkeit im blauen Licht – sie glänzte zwischen ihren Beinen, nasser als
ich sie je erlebt hatte. Das Licht fiel genau so darauf, dass ich jeden Tropfen sehen konnte. Die Feuchtigkeit
zog Linien an der Innenseite ihrer Oberschenkel – dünne, glänzende Spuren, die im Licht wie flüssiges Silber
aussahen.
Dann drückte Holger seine Eichel an ihren Eingang. Ich hörte es – das leise, nasse Schmatzen, als sich ihre
Feuchtigkeit mit seiner berührte. Ein feuchter Ton, intim, obszön in seiner Deutlichkeit. Sabine hielt den Atem
an. Stille. Nur das Ticken der Uhr im Flur. Nur das Brummen der Straßenlaterne draußen.
Ihr Körper war gespannt wie eine Saite. Ich sah, wie sich die Muskeln in ihren Oberschenkeln anspannten – im
Streiflicht zeichneten sich die Sehnen ab wie Saiten unter der Haut. Und ich sah zu, wie ein anderer Mann in
meine Frau eindrang. Millimeter für Millimeter. Ich hörte das leise Stöhnen, das aus Sabines Mund kam – nicht
laut, eher ein Wimmer, das sie versuchte zu schlucken.
Ihre enge Stelle widerstand – ich wusste, wie sich das anfühlte. Aber Holger ließ sich nicht aufhalten. Er zog
an ihrem Becken, drückte vor. Das Bett knarrte, rhythmisch jetzt. Sabines Mund öffnete sich, ein Stöhnen kam
aus ihr heraus, das ich nie gehört hatte. Es war tief, kehlig, kam aus ihrem Bauch – nicht aus ihrer Brust wie
bei mir.
Es war nicht mein Stöhnen. Es war seins.
Meine Hand griff unbewusst nach meinem eigenen Schwanz. Das Knarren der Matratze unter meiner
Bewegung war leise, aber ich hörte es. Ich wichste mich, während ich zusah. Eifersüchtig. Erregt. Schmerzhaft
beides.
Geräusche, die mich verfolgten:
Der Raum war voll von Geräuschen, die ich nie vergessen würde.
Das leise, feuchte Klatschen von Haut auf Haut, wenn Holger in Sabine stieß. Rhythmisch. Nicht schnell, aber
bestimmt. Jedes Mal, wenn er zustieß, kam ein kurzes, nasses Geräusch – wie ein leiser Kuss, der immer
wiederholt wurde.
Das Atmen. Drei Atemzüge, die sich nicht synchronisierten. Meins – flach, angespannt, durch die Nase.
Sabines – schnell, offen, mit kleinen Stöhnen dazwischen. Und Holgers – tief, kontrolliert, wie ein Mann, der
sich nicht hetzen lässt.
Sabines Stimme. Bei mir war sie leise gewesen, fast schweigend. Jetzt hörte ich Töne, die ich nie kannte. Ein
hohes, feines Wimmern, wenn er besonders tief stieß. Ein tieferes, kehliges Stöhnen, wenn er sich zurückzog.
Und manchmal – ein Lachen. Kurzes, atemloses Lachen, das nicht lustig war, sondern überschäumend.
Überforderung, die sich einen Ausweg suchte.
"Ja," hörte ich sie sagen. Ein einzelnes Wort, gepresst zwischen zusammengebissenen Zähnen. "Ja, ja, ja..." –
rhythmisch mit seinen Stößen.
Und Holger. Seine Stimme war leise, aber durchdringend. "Gut," sagte er. "So ist es gut." Worte, die wie
Streicheleinheiten klangen und doch wie Befehle. Und dann: "Sag mir, was du willst."
"Fick mich," sagte Sabine. "Fick mich, Holger."
Nicht mein Name. Sein Name. Sein Name in ihrer Stimme, die für mich nie so geklungen hatte. Die Worte
kamen tief aus ihr heraus, getrieben vom Rhythmus seiner Stöße. Und das Bettkopfteil begann, leise gegen
die Wand zu klopfen – dumpf, regelmäßig, wie ein Herzschlag, der nicht meiner war.
Gerüche, die mich betäubten:
Der Raum roch nach Sex. Nicht nach meinem. Nach fremdem.
Sabines Duft hatte sich verändert. Normalerweise war er subttil – eine leichte, süße Note unter ihrem Parfum.
Jetzt war er überwältigend. Musky, würzig, fast animalisch. Die Feuchtigkeit, die sich auf dem Laken unter
ihnen sammelte, verströmte einen Geruch, der süß und salzig zugleich war. Ich konnte ihn schmecken – auf
meiner Zunge, auf meinen Lippen, die ich unbewusst lecken liefß.
Holgers Schweiß roch anders als meiner. Herb, fast bitter, mit einer Note von Zedernholz. Als er sich über
Sabine beugte, floss sein Duft über sie – verschmolz mit ihrem, bis ich nicht mehr wusste, wer von wem roch.
Ihr beider Gerüche vermischten sich zu einem neuen Duft, der mir fremd war und der doch aus meiner Frau
kam.
Und mein eigener Schweiß – kalt, scharf, sauer vor Anspannung. Er stach heraus wie ein falscher Ton in einer
Symphonie. Der Fremdkörper in diesem Mosaik.
Details im Halbdunkel:
Ich sah Dinge, die ich nicht sehen wollte. Und gleichzeitig wollte ich nichts anderes sehen.
Sabines Hände auf seinem Rücken. Im blauen Licht konnte ich sehen, wie ihre Finger sich in seine Haut
krallten – die Nägel hinterließen weiße Striche, die kurz aufblitzten, wenn das Licht der Straßenlaterne
flackerte. Ein Auto fuhr draußen vorbei, der Scheinwerferstrahl wand über die Decke und für einen Moment
war alles hell – ich sah alles. Ihre Beine, die sich um ihn geschlungen hatten. Seinen Rücken, muskulös,
schweißglänzend. Ihre Gesicht – die Augen geschlossen, der Mund offen, die Zunge, die über ihre Lippen fuhr.
Dann war es wieder dunkel. Nur die schmalen Lichtstreifen der Straßenlaterne. Und ich war zurück im
Halbdunkel, wo ich nur ahnen konnte, was sich abspielte. Die Geräusche wurden mein Ersatz für den Blick –
das Schmatzen, das Stöhnen, das Knarren, das leise Klingeln des Bettkopfteils gegen die Wand.
Sabines Brustwarzen waren hart. Härter als bei mir. Im Streiflicht konnte ich ihre Erwartungen sehen – kleine,
dunkle Punkte auf heller Haut, die sich aufrichteten, wenn Holger sie berührte. Holger beugte sich vor und
nahm eine in den Mund. Ich hörte das leise Schmatzen seines Mundes auf ihrer Haut. Sabine stöhnte, und ihr
Becken drückte ihm entgegen. Ich sah im Halbdunkel, wie sich sein Kopf bewegte – saugend, spielend. Ein
leises, nasses Geräusch, wie ein Baby an der Brust, und doch völlig anders.
Der Schatten seiner Hand auf ihrem Körper – er bewegte sich über sie wie eine Wolke über den Mond. Mal
sah ich ihre Haut im Licht, mal verschwand sie im Schatten. Die Orte, die er berührte, leuchteten kurz auf,
wenn das Licht sie traf – feucht, gerötet, verändert.
Der Höhepunkt:
Holger stieß tiefer. Das Knarren wurde lauter, schneller. Sabine bog sich durch. "Oh Gott," sagte sie, und ihre
Stimme war brüchig, hoch, dünn wie Glas. "Oh Gott, oh Gott..." Der Rhythmus ihres Atems zerbrach – kurze,
stoßweise Ausbrüche, gepresst zwischen geschlossenen Zähnen.
Ich wusste, dass er ihren G-Punkt getroffen hatte. Den Punkt, den ich so mühsam erreichte. Bei Holger
geschah es scheinbar mühelos.
"Ich komme gleich," sagte Holger. Seine Stimme war jetzt rau, tief, kontrolliert bis zum letzten Moment.
"Ja," sagte Sabine. "Komm in mich. Spritz alles in mich." Diese Worte – ausgesprochen mit einer Klarheit, die
mich durchschnitt. Sie hatte das nie zu mir gesagt. Nie. So deutlich. So direkt. Ihre Stimme zitterte, aber nicht
vor Angst. Vor Erwartung.
Holger bäumte sich auf, drückte sich tief in sie. Sein ganzer Körper spannte sich an, und ich sah im
Halbdunkel, wie sein Hintern sich zusammenzog – die Muskeln traten hervor, hart wie Stein, im blauen Licht
schimmernd vom Schweiß. Ein letztes, tiefes Stöhnen kam aus ihm – nicht laut, aber elementar. Wie ein Tier,
das sich freilässt. Er kam. In meiner Frau. In der Frau, die ich liebte.
Sabine zuckte unter ihm. Ihr Orgasmus war sichtbar – ihre Beine zitterten, und ich sah, wie die Muskeln in
ihren Oberschenkeln Wellen schlugen, kontrahierten, sich lösten. Ihr Bauch verkrampfte sich, krampfte in
einem Rhythmus, der nicht ihrer war, sondern seiner. Und aus ihrem Mund kam ein Ton, der mir unbekannt
war – ein langes, gezogenes Stöhnen, das an- und abschwoll, fast wie Singen. Fast zwanzig Sekunden lang.
Der Geruch im Raum explodierte – scharf, süß, überwältigend. Der Duft ihres gemeinsamen Höhepunkts hing
in der Luft wie eine Wolke, die sich nicht verflüchtigen wollte.
Und ich kam. Still. Allein. In meine eigene Hand. Mein eigenes Stöhnen verschluckte ich. Die Feuchtigkeit auf
meiner Hand war warm, dann kühl. Niemand bemerkte es.
Die Stille danach:
Holger zog sich nicht zurück. Sein Schwanz blieb in Sabine. Ich hörte ihre Atmung – zuerst schnell, dann
langsamer, sich synchronisierend. Zwei Atemzüge, die zusammenkamen. Meiner war der dritte. Der
überzählige.
Er küsste sie. Ich hörte es – das leise Schmatzen ihrer Lippen, das feine Murmeln von Zärtlichkeit. Lang. Tief.
Die Art von Kuss, der nicht nach Sex schmeckt, sondern nach Intimität.
Sabine lächelte. Ein Lächeln, das ich kannte. Aber es galt nicht mir. Im Halbdunkel konnte ich ihre Züge sehen
– entspannt, zufrieden, weich. Die Falte zwischen ihren Augenbrauen, die sonst immer da war, war
verschwunden.
"Das war..." sagte sie.
"Ja," sagte er.
Ich saß am Bettrand. Meine Hand war feucht. Mein Magen war leer. Mein Herz schlug zu schnell. Der Schweiß
auf meinem Rücken war kalt geworden, klebrig.
Keiner sah mich an. Keiner hörte mich. Ich war ein Geist in meinem eigenen Schlafzimmer.
Der zweite Akt – mein Martyrium geht weiter:
Holger begann sich wieder zu bewegen. Langsam. Das Bett knarrte wieder. Sein Schwanz war noch hart – ich
sah es im Halbdunkel, als er sich leicht zurückzog und wieder zustieß. Sabines Augen weiteten sich. Ich sah,
wie ihre Pupillen sich vergrößerten, schwarze Kreise in blauem Licht.
"Schon wieder?" fragte sie. Aber es war keine Beschwerde. Es war Staunen. Ihre Stimme war höher als
normal, hauchdünn.
"Hast du geglaubt, wir sind fertig?" sagte er. Und er sah zu mir. Zum ersten Mal seit einer Ewigkeit. Sein Blick
war nicht bösartig. Er war schlimmer. Er war mitleidig. Im Halbdunkel konnte ich nur die Umrisse seines
Gesichts sehen, aber das Licht der Straßenlaterne traf sein Auge, und es glitzerte.
"Schau zu," sagte er zu mir. Nicht böse. Nicht spöttisch. Nur: "Schau zu." Seine Stimme hallte nach. Worte, die
wie ein Urteil klangen.
Und ich schaute zu.
Diesmal nahm er sie von der Seite. Er lag hinter ihr, hob ihr Becken an. Das Knarren der Matratze war anders
jetzt – seitlich, schaukelnd. Ich sah alles im blauen Licht: Wie sein Schwanz in sie glitt – langsam, nass,
glänzend. Wie ihre Feuchtigkeit an ihm glänzte, im Licht aufblitzte, wenn er sich zurückzog. Wie seine Hand
ihre Hüfte hielt – groß, dunkel, mit Adern, die im Streiflicht hervortraten – während er in sie stieß.
Das Geräusch war anders von dieser Position. Leiser, feuchter. Das Schmatzen war tiefer, gedämpfter.
Sabines Stöhnen war auch anders – nicht mehr offen, sondern gepresst, als würde sie es in das Kissen
drücken. Aber ihr Körper verriet sie. Ich sah, wie sich ihr Rücken wölbte, wie ihre Zehen sich kräuselten, wie
ihre Finger das Laken greifigten – knisternder Stoff unter krallenden Fingern.
Sabine stöhnte bei jedem Stoß. Ihr Blick war auf mich gerichtet. Zum ersten Mal. Im Halbdunkel konnte ich
ihre Augen sehen – sie glänzten, nass, groß. Nicht vor Tränen. Vor etwas anderem. Etwas, das ich nicht lesen
konnte.
"Schatz?" sagte sie. Ihre Stimme war leise, gepresst, zwischen Stößen herausgequetscht.
"Ich bin hier," sagte ich. Meine Stimme war brüchig.
"Bleib," sagte sie. "Schau zu."
Und ich wusste nicht, ob sie mich bat zu bleiben oder quälte. Beides vielleicht. Ihr Atem ging jetzt flach,
schnell. Ich hörte das leise, feuchte Geräusch ihres Leders, das sich aufeinander bewegte – ein Rhythmus,
der nicht meiner war.
Sabine kam wieder. Und wieder. Der Geruch verdichtete sich erneut – würziger, intensiver, als würde ein Koch
in die Luft greifen. Ich sah, wie ihr Körper sich ihm auslieferte: ihr Rücken, der sich bog, ihre Hände, die nach
ihm griffen, ihre Beine, die sich um ihn schlangen. Ihre Stimme – ein gemurmeltes, undeutliches Stöhnen, das
nur für ihn bestimmt war. Bei meinem besten Fick hatte ich sie einmal zum Orgasmus gebracht. Holger
brachte sie in einer Nacht dreimal zum Höhepunkt. Ohne Mühe. Ohne Hast. Und ich saß daneben und wichste
mich zum zweiten Mal. Das leise, feuchte Geräusch meiner eigenen Hand auf meinem Schwanz war mir
peinlich. Ein Fremdkörper-Geräusch im Chor ihrer Ekstase.
Am Morgen danach:
Das Licht fiel anders durch die Fenster. Goldener Sonnenschein statt blauer Straßenlaterne. Die Vögel
draußen sangen – ein helles, unbeschwertes Zwitschern, das brutal kontrastierte mit dem, was in mir vorging.
Sabine lag zwischen uns, ihre Hand auf meiner Brust, ihre Beine verwoven mit Holgers. Ich konnte ihren Atem
hören – ruhig, gleichmäßig, tief. Der Schlafgeruch war anders als der der Nacht: müde, warm, nach Haut und
verschwundenem Parfum. Die Laken unter uns waren feucht – klebrig an den Stellen, wo die Nächte ihre
Spuren hinterlassen hatte.
"Wusstest du, dass ich..." sagte Sabine leise. "Dass es so sein kann?" Sie sah mich an. Ihre Augen waren klar
im Morgenlicht. Kein Dunst mehr. Ich sah jeden Fleck in ihrer Iris.
"Nein," sagte ich. Meine Stimme war heiser. Ich hatte in der Nacht wenig Wasser getrunken, aber viel Wein.
Holger war schon wach. Sein Atem war ruhig, aber ich hörte, wie er den Kopf bewegte, sich auf die andere
Seite drehte. Sein Blick war auf Sabine gerichtet.
"Wirst du das verarbeiten?" fragte er. Mich. Direkt.
"Ich weiß es nicht," antwortete ich.
"Das ist ehrlich," sagte er. Und dann: "Du musst es nicht heute wissen."
Sabines Finger krallten sich in meine Brust, als wäre sie darüber besorgt, dass ich mich auflöste und in die
Luft davonflog.
"Halt mich," sagte sie.
"Wie fühlte es sich an, zuzusehen?" fragte sie. So leise, dass nur ich es hören konnte.
"Zerstörend. Und erregend." Die Wahrheit war ein bitterer Beigeschmack, der auf meiner Zunge lag wie kalter
Kaffee.
Holger stand auf, zog sich an. Das Rascheln seines T-Shirts, das Knarren der Matratze. Er sah zufrieden aus.
Nicht besiegt, sondern triumphiert. Sein Parfum – holzig, herb, ledrig – blieb in der Luft hängen, als er die
Wohnung verließ.
"Ich komme nächste Woche vorbei," sagte er zur Tür hin, aber er sah Sabine an, nicht mich.
Und sie nickte.
Sie nickte.
Ich stand am Fenster und sah zu, wie Holger die Straße entlangging. Sein Gang war selbstbewusst. Die
Sonne schien. Die Vögel sangen. Die Welt war normal. Und in mir brannte eine Mischung aus Eifersucht,
Erregung und Demütigung, die ich nicht benennen konnte. Und die ich nicht loswerden wollte.
Sweety4 , oldi1443 , Kurti5 , Regi6465 , Maik54 , puerstling , MarcusR46 , RufusMD , 0172 , Hotte-2 , showoffpaar

