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Geschichte von ceusy00

Nachhilfe bei Frau Keller Teil 118

30.08.2026
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Nina zu Hause – später am Nachmittag
Die Wohnungstür fiel hinter Nina ins Schloss. Für einen Moment blieb sie einfach im Flur stehen, die Stirn leicht gegen das Holz gelehnt, und atmete tief durch. Draußen war es ein ganz normaler Samstagnachmittag. Drinnen fühlte sich alles anders an.
Sie zog die Schuhe aus, legte die Tasche ab und ging barfuß ins Bad. Vor dem Spiegel blieb sie stehen. Ihre Lippen waren noch leicht geschwollen, am Hals hatte sie eine zarte Rötung, und zwischen ihren Beinen spürte sie dieses angenehme, dumpfe Pochen – die Erinnerung an Jonas’ Schwanz und Annas Zunge zugleich.
Nina öffnete den Wasserhahn, wusch sich das Gesicht und sah ihr Spiegelbild an.
„Du hast das wirklich gemacht“, flüsterte sie zu sich selbst.
Ein kleines, ungläubiges Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Sie zog sich aus, warf die Sachen in die Wäsche und stellte sich unter die Dusche. Das warme Wasser lief über ihren Körper. Als sie die Hand zwischen ihre Beine führte, zuckte sie leicht zusammen. Sie war immer noch empfindlich. Und – wie sie feststellen musste – immer noch feucht.
Unter der Dusche kamen die Bilder zurück.
Annas Mund zwischen ihren Beinen.

Der Moment, als Jonas das erste Mal in sie eingedrungen war.

Dieses Gefühl, komplett ausgefüllt zu sein, während Anna sie gleichzeitig küsste.

Der Orgasmus am Morgen, bei dem sie das Gefühl hatte, den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Nina stützte eine Hand gegen die Fliesen und ließ die andere zwischen ihren Beinen. Sie rieb langsam über ihre Klit, nicht um gleich zu kommen, sondern um die Erinnerung wachzuhalten. Ein leises Stöhnen entwich ihr, als sie an den Moment dachte, in dem Anna sie ausgeleckt hatte, während Jonas noch in ihr war.
Sie kam nicht. Sie hörte bewusst auf. Sie wollte das Gefühl noch etwas länger mit sich herumtragen.
Nach der Dusche zog sie sich ein weites T-Shirt über und legte sich aufs Sofa. Das Handy in der Hand. Sie öffnete den Chat mit Anna und tippte:
„Bin zu Hause.

Kopf ist noch voll. Körper auch.

Danke für gestern und heute Morgen.

Es war intensiver, als ich dachte.“
Kurze Zeit später kam die Antwort:
„Für uns auch.

Du warst wunderschön.

Ruh dich aus. Wir schreiben uns.“
Nina legte das Handy auf die Brust und starrte an die Decke.
Sie dachte an Jonas. An die Art, wie er sie angeschaut hatte, als er in sie stieß. Nicht gierig. Sondern konzentriert. Als wollte er jede Reaktion von ihr sehen. Und sie dachte an Anna – wie selbstverständlich sie sie geteilt hatte. Wie sehr Anna es genossen hatte, zuzusehen und gleichzeitig Teil davon zu sein.
Ein Teil von Nina war immer noch überrascht, dass sie keine Reue empfand. Kein schlechtes Gewissen. Nur diese merkwürdige, ruhige Klarheit:
Sie wollte das wieder.
Nicht morgen. Nicht sofort.

Aber sie wollte wieder zwischen den beiden liegen.

Wieder Annas Zunge spüren, während Jonas sie nahm.

Wieder diesen Moment erleben, in dem sie die Kontrolle komplett abgab und trotzdem sicher war.
Nina drehte sich auf die Seite, zog die Beine leicht an und schloss die Augen. Zwischen ihren Schenkeln pochte es warm und leise.
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Die Nacht hatte sie verändert.

Nicht laut.

Nicht dramatisch.

Aber eindeutig.
Und zum ersten Mal seit Langem hatte sie das Gefühl, dass sie genau das getan hatte, was sie wirklich wollte.

❤️Bedankt haben sich:
Maik54 , eduard60 , Tom-Fred , NiceOS67 , Arinja , LordLecktsogern
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