Nachhilfe bei Frau Keller Teil 122
Samstagabend – Swingerclub „Velvet Room“
Das Gebäude lag etwas abseits, unauffällig von außen. Drinnen empfing sie warmes, rötliches Licht, tiefer Bass und der Geruch von Parfüm, Schweiß und unterdrückter Erregung. Die Garderobe war bereits gut gefüllt. Anna, Jonas und Nina zogen ihre Mäntel aus und gaben sie ab.
Nina wirkte angespannt, aber wach. Ihre Finger suchten unwillkürlich Annas Hand. Anna drückte sie fest und flüsterte: „Wir bleiben zusammen. Du bestimmst das Tempo.“
Jonas legte eine Hand in ihren Nacken und streichelte leicht. „Genau so.“
Sie gingen zuerst in die Lounge. Musik, gedämpfte Gespräche, Paare und einzelne Gäste auf dunklen Sofas. Manche küssten sich bereits offen, Hände wanderten unter Stoffe. Die Atmosphäre war aufgeladen, aber nicht aufdringlich.
Sie bestellten Getränke und setzten sich in eine etwas abseitige Ecke. Nina saß in der Mitte. Anna strich ihr langsam über den Oberschenkel, Jonas hatte eine Hand auf ihrer Schulter. Die Berührungen waren vertraut und besitzergreifend zugleich.
Nach einer Weile beugte sich Anna zu Nina und küsste sie. Der Kuss war langsam, dann tiefer. Nina erwiderte ihn, spürbar erregt. Jonas beobachtete sie und ließ seine Hand tiefer gleiten, unter den Saum von Ninas Kleid. Sie trug nichts darunter. Seine Finger fanden sie bereits feucht.
Nina löste sich von Annas Lippen und atmete schwer.
„Ich… ich will es euch jetzt sagen“, flüsterte sie.
Anna und Jonas sahen sie an. Die Spannung zwischen den dreien wurde plötzlich noch dichter.
Nina schluckte, ihre Wangen waren gerötet. „Ich will… von euch beiden gleichzeitig genommen werden. Richtig. Nicht nacheinander. Gleichzeitig.“ Sie stockte kurz, dann kam es leiser und schneller: „Ich will Jonas in mir spüren… und dich, Anna, auf meinem Mund. Oder… andersrum. Ich will einfach das Gefühl haben, dass ich komplett voll bin. Von euch beiden. Und… dass andere zusehen können. Nicht direkt neben uns. Aber dass es möglich ist. Dass jemand vorbeikommt und uns sieht.“
Für einen Moment war es still.
Anna strich Nina eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ihre Stimme war rau vor Erregung. „Das ist ein wunderschöner Wunsch.“
Jonas’ Hand zwischen Ninas Beinen bewegte sich langsamer, absichtlicher. „Wir können das. Wenn du es jetzt willst.“
Nina nickte. „Ja. Jetzt.“
Der Play-Bereich
Sie gingen weiter nach hinten, in den dunkleren Bereich des Clubs. Es gab mehrere offene Nischen mit Matten, Betten und Spiegeln. Manche waren bereits belegt. Stöhnen, feuchte Geräusche und leise Stimmen lagen in der Luft.
Sie suchten sich eine etwas abseits gelegene Matte mit einer hohen Lehne. Anna setzte sich zuerst, zog Nina auf ihren Schoß und küsste sie hungrig. Jonas kniete hinter Nina und schob ihr Kleid hoch. Seine Hände strichen über ihren nackten Po, dann zwischen ihre Beine. Sie war tropfnass.
Anna flüsterte gegen Ninas Mund: „Wir machen es langsam. Du sagst Bescheid, wenn etwas zu viel ist.“
Nina schüttelte den Kopf. „Ich will es. Bitte.“
Anna zog ihr Kleid über den Kopf. Nina war jetzt nackt zwischen ihnen. Jonas öffnete seine Hose und holte seinen harten Schwanz heraus. Anna griff danach, wichste ihn ein paar Mal und führte ihn an Ninas Eingang.
„Schau mich an“, flüsterte Anna.
Nina tat es. In dem Moment, als Jonas sich langsam in sie schob, stöhnte sie auf und krallte sich an Annas Schultern fest. Er drang tief in sie ein, Zentimeter für Zentimeter, bis er ganz in ihr war.
„Fuck…“, keuchte Nina.
Jonas blieb einen Moment still, ließ sie sich an ihn gewöhnen. Dann begann er, sich zu bewegen – tiefe, kontrollierte Stöße. Anna küsste Nina, während sie gleichzeitig ihre eigene Hand zwischen Ninas Beine führte und die Klit rieb.
Die Geräusche wurden feuchter und lauter. Ein Paar in der Nische gegenüber schaute bereits zu.
Anna rutschte etwas höher, spreizte die Beine und zog Nina mit sich. „Komm. Setz dich auf meinen Mund.“
Nina verstand. Mit Jonas noch in ihr drehte sie sich vorsichtig, bis sie rückwärts auf Annas Gesicht saß. Anna stöhnte und begann sofort, sie zu lecken – gierig, nass, genau dort, wo Jonas’ Schwanz in sie hinein- und wieder herausglitt.
Die doppelte Stimulation ließ Nina zittern. Jonas fickte sie fester, seine Hände an ihren Hüften, während Anna unter ihr leckte und saugte. Nina stöhnte unkontrolliert, die Hände auf Annas Brüsten abgestützt.
„Ich… ich komme gleich…“, keuchte sie.
„Dann komm“, knurrte Jonas und stieß tiefer.
Nina kam heftig. Ihr ganzer Körper spannte sich an, sie presste sich auf Annas Mund und zog Jonas’ Schwanz mit rhythmischen Kontraktionen tiefer in sich. Anna leckte sie durch den Orgasmus hindurch, während Jonas weiter in sie stieß.
Kaum hatte Nina den Höhepunkt überstanden, wechselten sie die Position.
Diesmal legte sich Nina auf den Rücken. Anna kniete sich über ihr Gesicht und ließ sich von ihr lecken. Jonas nahm Nina erneut – diesmal härter, tiefer, mit klaren, rhythmischen Stößen. Nina stöhnte in Annas Fotze hinein, während sie sie leckte. Anna hielt sich an der Lehne fest und bewegte sich auf Ninas Mund.
Ein Mann und eine Frau blieben in der Nähe stehen und schauten offen zu. Nina merkte es. Statt sich zu schämen, schien es sie noch mehr anzustacheln. Sie leckte Anna intensiver, während Jonas sie fester fickte.
Anna kam zuerst, mit einem tiefen Stöhnen, die Schenkel zitternd um Ninas Kopf. Kurz darauf kam Nina ein zweites Mal – diesmal noch stärker, mit einem lauten, gebrochenen Laut. Jonas hielt nicht mehr lange durch. Mit einem gutturalen Stöhnen spritzte er tief in sie hinein und blieb pulsierend in ihr liegen.
Eine Weile blieben die drei schwer atmend ineinander verknotet. Schweiß glänzte auf ihrer Haut. Der Geruch von Sex hing schwer in der Nische.
Anna strich Nina über das Haar und küsste sie langsam. Jonas zog sich vorsichtig zurück und legte sich neben sie. Seine Hand ruhte auf Ninas Bauch.
Nina lachte leise und atemlos. „Das… war es. Genau das habe ich wollte.“
Anna lächelte und küsste ihren Mund, auf dem noch ihr eigener Geschmack lag. „Und wie fühlst du dich jetzt?“
Nina sah abwechselnd zu beiden. Ihre Augen waren glasig vor Erregung und Erschöpfung.
„Voll. Genommen. Und… sicher. Auch wenn andere zugeschaut haben.“
Jonas küsste ihre Schulter. „Du warst unglaublich.“
Sie blieben noch eine Weile in der Nische, küssten und streichelten sich, während der Club um sie herum weiterlebte. Irgendwann zogen sie sich wieder an – so gut es ging – und gingen zurück in die Lounge. Nina hielt die ganze Zeit eine von Annas Händen fest.
Die Nacht war noch nicht vorbei.
Aber der Wunsch war erfüllt.
Und etwas zwischen den dreien hatte sich erneut verändert – intensiver, mutiger und näher als zuvor.