Unterwegs
Wir standen neben meinem Auto, zwei Zigaretten zwischen den Fingern, und atmeten den Stadtstaub aus. Der Morgen war erledigt. Ihr Arzttermin in der einen Ecke, mein Besuch beim Straßenverkehrsamt in der anderen. Eine Tour.
Nina lehnte sich gegen die Tür, ihr Blick müde. Ich grinste, spielte den Blöden. „Zeig doch mal, ob du dir die Ellenbogen lecken kannst. Mit deiner Oberweite.“
Sie schnaubte, ein halbes Lachen. „Du kleiner Wichser.“
Das Lachen blieb mir im Hals stecken. „Wär schön“, sagte ich, die Zigarette zwischen den Lippen, „wenn ich mal wichsen dürfte. Oder abspritzen. Aber außer Bla bla kommt ja nichts.“
Sie sah mich an. Sagte nichts. Ihre Augen waren grau wie der Asphalt. Dann warf sie ihren Stummel weg, trat ihn aus. „Komm, wir fahren.“
Wir stiegen ein. Der Motor sprang an, ein vertrautes Brummen. Etwa dreißig Minuten bis nach Hause. Die ersten fünf fuhren wir schweigend. Die Stadt schob sich an den Scheiben vorbei.
Dann hörte ich das Geräusch ihres Sicherheitsgurts, der sich löste. Ich warf einen Blick rüber. Sie beugte sich vor, ihre Hände waren schon an meiner Hose. Der Knopf sprang auf, der Reißverschluss gab mit einem leisen Ritschen nach.
„Was machst du?“, fragte ich, meine Stimme zu heiser.
„Du willst abspritzen, hast du gesagt.“ Ihre Stimme war flach, sachlich. Sie schob ihre Hand in meine Boxershorts, packte meinen Schwanz. Er war schon halb steif, nur vom Gedanken daran. „Okay. Dann hier. Im Auto. Während der Fahrt.“
Ich konzentrierte mich auf die Straße. Die Ampel vor uns sprang auf Grün. Ich trat vorsichtig Gas geben. Ihre Hand bewegte sich, fest, erfahren. Sie kannte jeden Zentimeter, jeden Puls. Dann spürte ich ihre warme Atemluft an meiner Haut, bevor ihre Lippen mich berührten.
Sie leckte die Spitze, ein flüchtiger, feuchter Streifen. Dann nahm sie mich in den Mund.
Ich stöhnte auf. Meine Finger krallten sich fester ums Lenkrad. „Scheiße, Nina.“
Sie antwortete nicht mit Worten. Sie senkte ihren Kopf tiefer, nahm mehr von mir auf. Ihre eine Hand wichste den Teil, den ihr Mund noch nicht erreichte, synchron zu den Bewegungen ihres Kopfes. Es war eine perfekte, zerstörerische Koordination. Ich spürte, wie ihr Gaumen mich streifte, wie ihre Zunge den Schaft entlangfuhr. Sie ging noch tiefer, und ich hörte das erste, leise Würgergeräusch, das mich elektrisierte.
Ich versuchte, auf die Straße zu schauen, auf die anderen Autos. Auf nichts. Es war unmöglich. Die Hitze in meinem Bauch zog sich zusammen, ein dumpfes, gefährliches Pochen. Sie blies schneller, tiefer, ihr Rhythmus wurde fordernder. Ich spürte die Anspannung in meinen Oberschenkeln, die unvermeidliche Welle, die sich auftürmte.
Ich legte eine Hand in ihren Nacken, nicht sanft. Ich drückte sie nach unten, bis mein Schwanz komplett in ihrem Mund verschwand, bis ich spürte, wie ich ihren Rachen berührte. Sie stöhnte, das Geräusch war gedämpft, voller Widerstand und Einverständnis. Ich bewegte meine Hüften, ein kurzer, harter Stoß. Ich fickte ihren Mund.
Ihre Würgergeräusche wurden lauter, feuchter. Sie machten mich wahnsinnig. „Schluckst du auch schön, du geiles Stück?“, keuchte ich, meine Stimme kaum wiederzuerkennen.
Plötzlich zog sie sich zurück, ihr Mund verließ mich mit einem feuchten, saugenden Geräusch. Sie schnappte nach Luft, ihr Gesicht war gerötet, ihre Lippen geschwollen. Sie wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. „Sag mir Bescheid, wenn du kommst. Ich will es heute nicht im Mund haben.“
Ich nickte, atmete schwer. „Ja.“
Sie ging wieder runter. Ihre Hand holte Tempo raus, sie wichste mich jetzt nur noch, schnell und entschlossen. Sie wollte bereit sein, sauber wischen können, wenn es passierte. Aber ihr Mund folgte trotzdem, sie leckte nur noch die Spitze, umrundete sie mit ihrer Zunge, während ihre Hand arbeitete. Es war zu viel. Die Kontrolle rutschte mir weg.
Ich griff wieder in ihr Haar, fest. Ich zog ihren Kopf nach unten, zurück auf mich. Sie protestierte nicht. Sie öffnete den Mund und nahm mich wieder auf, bis zum Anschlag. Ich stieß zu, zweimal, dreimal, wild, unkontrolliert.
„Ich komm gleich“, stieß ich hervor. „Nina. Wo soll ich hinspritzen?“
Sie riss sich los, ging hoch. Ihr Gesicht war nur Zentimeter von meinem entfernt, ihr Atem warm auf meiner Wange. Ihre Augen waren klar, fordernd. „In mein Gesicht. Wenn du willst.“
Sie hielt ihr Gesicht über meinen Schoß, direkt über meinem pochenden Schwanz. Ihre Wange, ihr Kinn, ihr offener Mund warteten.
Ich konnte nicht länger halten. Ein Zucken, dann die Explosion. Ich kam mit einem heiseren Schrei, ein langer, warmer Strahl traf ihre Wange, spritzte weiter auf ihr Kinn, tropfte auf ihre Bluse. Ein zweiter Schuss folgte, dann ein dritter, schwächer, zitternd. Ich sah zu, wie mein Sperma über ihre Haut lief, weiß und glänzend im trüben Licht des Wagens.
Sie blieb ganz still, ließ es geschehen. Dann, als ich fertig war, holte sie ein Päckchen Tempos aus der Türablage. Sie riss eines heraus, wischte sich langsam, gründlich das Gesicht ab. Dann noch eines für mich. Sie säuberte meinen Schwanz, ihren Fingern folgend, bis alles weg war. Sie schloss behutsam meinen Hosenlatz, knöpfte ihn zu.
Sie setzte sich zurück in ihren Sicht, schnallte sich an. Sie zündete sich eine neue Zigarette an, ohne mir eine anzubieten. Das Fenster ging einen Spalt herunter.
Wir waren noch zehn Minuten von zu Hause entfernt. Die Stadt war jetzt nur noch ein verschwommener Vorort. Sie rauchte, sah aus dem Fenster. Auf ihrem Gesicht war nichts zu lesen. Nur die leichte Röte auf ihrer Wange, die vielleicht von meiner Hand oder von etwas anderem stammte.
Ich fuhr weiter. Die Stille zwischen uns war voll, schwer wie eine Decke. Und irgendwo, tief in mir, begann die Hitze schon wieder zu kribbeln.
eduard60