Nachhil´fe bei Frau Keller Teil 112
Freitagabend – bei Nina zu Hause
Nina wohnte in einer hellen, aufgeräumten Wohnung im dritten Stock. Als Anna klingelte, öffnete Nina die Tür in einer weiten, weichen Bluse und engen Leggings. Ihre Haare waren offen und fielen ihr über die Schultern. Sie lächelte etwas nervös, aber klar.
„Hey. Komm rein.“
Die Wohnung roch nach Tee und etwas Süßem. Nina hatte zwei Weingläser bereitgestellt. Sie setzten sich zuerst aufs Sofa, mit etwas Abstand, und redeten. Über den Yoga-Kurs, über den Tag, über belanglose Dinge. Doch die Luft zwischen ihnen war von Anfang an dichter als beim Kaffee.
Nach dem zweiten Glas Wein rutschte Nina näher. Ihre Knie berührten sich. Anna spürte die Wärme durch den Stoff.
„Ich hab den ganzen Tag an dich gedacht“, sagte Nina leise. „An das, was du im Café gesagt hast.“
Anna drehte den Kopf zu ihr. „Und? Was hast du dabei gefühlt?“
Nina zögerte kurz, dann legte sie eine Hand auf Annas Oberschenkel. „Neugier. Und Lust. Und ein bisschen Angst, dass ich zu viel will.“
Anna legte ihre Hand über Ninas. „Du willst nicht zu viel. Nicht, wenn ich das auch will.“
Der erste Kuss kam langsam. Nina beugte sich vor, Anna kam ihr entgegen. Die Lippen berührten sich vorsichtig, dann fester. Nina schmeckte nach Wein und Minze. Der Kuss wurde tiefer, züngelnd, fordernder. Anna spürte, wie Nina zitterte – vor Aufregung, nicht vor Kälte.
Sie küssten sich lange auf dem Sofa. Hände wanderten unter Stoffe. Anna streifte Ninas Bluse hoch und legte die Hände auf ihre warmen Brüste. Nina stöhnte leise in den Kuss und schob Annas Top nach oben.
Irgendwann standen sie auf und gingen, immer noch küssend, ins Schlafzimmer. Die Tür fiel ins Schloss. Nina zog Anna aufs Bett.
Sie entkleideten sich gegenseitig, langsam und mit vielen Pausen zum Küssen und Anschauen. Nina hatte einen schlanken, weichen Körper, kleine, feste Brüste und dunkle, schon feuchte Schamhaare. Anna ließ den Blick bewusst über sie gleiten.
„Du bist schön“, flüsterte sie.
Nina errötete und zog Anna zu sich. „Komm her.“
Der Sex begann zärtlich und wurde schnell intensiver. Nina legte sich auf den Rücken, Anna kniete zwischen ihren Beinen und küsste ihren Bauch, ihre Hüften, dann weiter nach unten. Als Annas Zunge Nina das erste Mal berührte, stöhnte Nina laut auf und krallte die Finger ins Laken.
Anna leckte sie langsam, ausgiebig, mit flacher Zunge und gezieltem Druck auf die Klit. Nina wurde schnell nasser, ihre Hüften bewegten sich unkontrolliert. Anna schob zwei Finger in sie hinein und fand einen Rhythmus, der Nina den Atem raubte.
„Fuck… Anna… so…“
Nina kam das erste Mal mit einem zittrigen Schrei, die Schenkel fest um Annas Kopf geschlossen. Anna ließ nicht ab, sondern leckte sie weiter, bis Nina ein zweites Mal kam, diesmal länger und intensiver.
Dann zogen sie die Position um. Nina kniete sich zwischen Annas Beine und erwiderte alles mit derselben Hungrigkeit. Sie war weniger geübt, aber leidenschaftlich und aufmerksam. Ihre Zunge und Finger brachten Anna innerhalb weniger Minuten zum Kommen. Anna hielt Ninas Kopf fest und stöhnte ihren Namen.
Danach lagen sie eine Weile eng umschlungen, verschwitzt und außer Atem. Doch die Lust war noch nicht vorbei. Nina griff in die Nachttischschublade und holte einen kleinen, gebogenen Dildo hervor.
„Darf ich?“, fragte sie heiser.
Anna nickte.
Nina führte den Dildo langsam in Anna ein und fickte sie damit, während sie gleichzeitig ihre Klit leckte. Anna kam ein drittes Mal, laut und heftig. Danach nahm sie den Dildo, drehte Nina auf den Bauch und nahm sie von hinten damit, während sie ihren Körper von hinten umschloss und ihre Brüste knetete. Nina keuchte ins Kissen und kam erneut.
Sie spielten noch lange so weiter – mit Fingern, Zungen, dem Dildo, in verschiedenen Stellungen. Manchmal langsam und tief, manchmal hart und fordernd. Irgendwann lagen sie erschöpft und nackt auf den zerwühlten Laken, die Beine ineinander verknotet.
Nina strich Anna über die Wange und lächelte müde. „Das war… intensiver, als ich dachte.“
Anna küsste sie sanft. „Für mich auch. Und ich bin froh, dass wir das zuerst zu zweit gemacht haben.“
Nina nickte. „Ich auch. Bevor irgendetwas mit… ihm.“
„Jonas“, sagte Anna leise. „Er heißt Jonas. Und er wird sich freuen, wenn ich ihm erzähle, wie sehr ich dich genossen habe.“
Nina errötete leicht, lächelte aber. „Dann erzähl ihm ruhig alles. Ich hab nichts zu verbergen.“
Sie kuschelten noch eine Weile, küssten sich langsam und redeten leise. Irgendwann stand Anna auf und zog sich an. Nina begleitete sie zur Tür, nackt unter einem langen Shirt.
Der Abschiedskuss war tief und vielsagend.
„Schreib mir“, flüsterte Nina. „Und… danke. Dass du das so langsam und ehrlich gemacht hast.“
Anna strich ihr über die Wange. „Danke, dass du dich darauf eingelassen hast.“
Zuhause – Jonas wartet
Jonas saß auf der Couch, als Anna die Wohnungstür öffnete. Er hatte ein Buch in der Hand, aber er hatte die ganze Zeit nur auf ihr Kommen gewartet. Als er sie sah – leicht zerzauste Haare, geschwollene Lippen, diesen besonderen Glanz in den Augen – legte er das Buch beiseite.
„Na?“, fragte er leise und lächelte.
Anna schloss die Tür, ging direkt zu ihm und setzte sich rittlings auf seinen Schoß. Sie küsste ihn lange und tief. Er schmeckte noch den anderen Geschmack auf ihren Lippen.
„Erzähl“, bat er heiser.
Anna begann zu erzählen. Von dem ersten Kuss, von Ninas Körper, von dem Moment, als sie sie das erste Mal geleckt hatte, von den multiplen Orgasmen, von dem Dildo, von der Intensität. Je mehr sie erzählte, desto härter wurde Jonas unter ihr.
„Sie ist so weich gewesen“, flüsterte Anna und rieb sich an ihm. „Und so nass. Und sie hat meinen Namen gestöhnt, als sie gekommen ist. Ich hab sie zweimal mit der Zunge zum Höhepunkt gebracht… und danach hat sie mich gefickt. Richtig.“
Jonas stöhnte und schob ihre Hose beiseite. Anna setzte sich auf seinen Schwanz und ritt ihn langsam, während sie weiter sprach – detailliert, schmutzig, ehrlich.
„Ich hab an dich gedacht, während ich sie geleckt habe“, keuchte sie. „Daran, dass du das später hören willst. Dass du geil wirst, wenn ich dir erzähle, wie sie geschmeckt hat.“
Jonas packte ihre Hüften und stieß tiefer. „Und? Wie hat sie geschmeckt?“
„Süß. Und intensiv. Und ich will das wieder. Mit dir dabei.“
Sie kamen fast gleichzeitig – Anna zitternd auf ihm, Jonas tief in ihr.
Danach lag sie auf seiner Brust und strich über seine Haut.
„Sie ist offen für mehr“, sagte sie leise. „Auch für dich. Aber sie will es langsam. Genau wie wir.“
Jonas küsste ihren Scheitel. „Dann machen wir es langsam. Und ich genieße jede einzelne Geschichte, die du mir mitbringst… bis ich irgendwann selbst dabei bin.“
Anna lächelte und kuschelte sich enger an ihn.
Der erste Schritt mit Nina war getan.
Nur zu zweit.
Heftig.
Und mit der klaren Einladung, dass daraus irgendwann mehr werden konnte.