Nachhilfe bei Frau Keller Teil 94
Sonntagnachmittag – Der Tag danach
Das Haus sah aus wie nach einer Schlacht der guten Laune. Überall standen leere Gläser, Flaschen und halbvolle Teller. Die Luft roch noch nach Wein, Parfüm und der vergangenen Nacht.
Anna und Jonas räumten gemeinsam auf – barfuß, nur mit lockeren Sachen bekleidet. Anna trug eines von Jonas’ großen weißen Hemden, das ihr bis zur Mitte der Oberschenkel reichte. Jonas hatte nur eine graue Jogginghose an.
Während sie Geschirr in die Spülmaschine stellten, blieb Anna plötzlich stehen und lächelte versonnen.
„Die Party war wirklich ein voller Erfolg, oder?“
Jonas trat hinter sie, legte die Arme um ihre Taille und küsste ihren Nacken.
„Absolut. Alle hatten Spaß. Und Sarah… die hat sich richtig fallen lassen.“
Anna lachte leise und lehnte sich gegen ihn.
„Ich hab immer noch Bilder im Kopf. Wie sie zwischen uns lag… wie du sie gefickt hast, während ich auf ihrem Gesicht saß… und wie sie danach noch mit uns gekuschelt hat.“
Jonas’ Hände glitten unter das Hemd und streichelten ihre nackten Brüste. Er wurde sofort hart.
„Es hat dich auch geil gemacht, oder?“, murmelte er in ihr Ohr.
Anna nickte und drückte ihren Po gegen seine Beule.
„Sehr. Ich dachte eigentlich, dass ich nach all den Monaten mit nur dir keine Dreier mehr brauche… aber gestern hat es sich einfach richtig angefühlt. Nicht als Ersatz. Sondern als schönes Extra.“
Jonas drehte sie zu sich um, hob sie auf die Küchenzeile und küsste sie tief. Seine Hand glitt zwischen ihre Beine. Sie war schon wieder feucht.
„Wir können nicht die Finger davon lassen, oder?“, flüsterte er.
Anna lächelte und öffnete seine Hose.
„Nein. Und ich will es auch gar nicht. Solange es nur ab und zu passiert… und wir beide es wollen… finde ich es gut.“
Sie zog ihn an sich. Jonas drang langsam und tief in sie ein. Anna stöhnte leise und schlang die Beine um seine Hüften. Diesmal war der Sex ruhig, aber intensiv – sie schauten sich die ganze Zeit in die Augen, während er sie auf der Küchenzeile nahm.
„Ich liebe unser Leben“, flüsterte Anna zwischen zwei Stößen. „Mit dir. Mit gelegentlichen Extras. Mit allem.“
Jonas nickte und küsste sie hart.
„Ich auch.“
Sie kamen fast gleichzeitig – leise, innig, eng umschlungen.
Danach blieben sie noch eine Weile so stehen, verbunden, und küssten sich sanft.
Anna strich ihm über die Wange und lächelte.
„Wir sind wirklich ein bisschen verdorben… aber auf die schönste Art.“
Jonas grinste. „Und ich will nie wieder anders sein.“
Sie räumten weiter auf – lachend, sich immer wieder berührend, voller Zufriedenheit.
Das neue Haus war nicht nur eingeweiht.
Es war angekommen.
Und ihre Beziehung hatte genau die Form gefunden, die zu ihnen passte: Tief, liebevoll, treu – und mit genug Freiheit für gelegentliche, einvernehmliche Abenteuer.