Nachhilfe bei Frau Keller Teil 117
Hier die Nacht aus Ninas Sicht......
Ninas Perspektive – Die Nacht und der Morgen
Nina hatte die Klingel gedrückt und sofort bereut, wie stark ihre Hand zitterte. Hinter der Tür warteten Anna und Jonas. Ein Paar. Ein Mann, den sie kaum kannte. Und eine Frau, mit der sie bereits Sex gehabt hatte – intensiven, ehrlichen Sex, der ihr noch in den Knochen steckte.
Als Anna öffnete und sie anlächelte, wurde es etwas besser. Annas Blick war warm, nicht gierig. Das half.
Die ersten Minuten im Wohnzimmer fühlte sie sich seltsam entblößt, obwohl sie noch angezogen war. Jonas saß bewusst etwas abseits. Er lächelte, aber er drängte nicht. Das nahm ihr einen Teil der Angst. Trotzdem spürte sie seinen Blick, jedes Mal wenn sie Anna ansah.
Als Anna sie küsste, war da zuerst nur diese vertraute Wärme. Der Geschmack von Wein und Anna. Der Kuss war langsam, beinahe vorsichtig – und genau deshalb konnte Nina sich darauf einlassen. Sie merkte, wie ihr Körper schneller reagierte als ihr Kopf. Die Nässe zwischen ihren Beinen kam früh. Peinlich früh, fand sie. Aber Anna schien es zu gefallen.
Als Anna sie auszog und zwischen ihre Beine kniete, schloss Nina die Augen. Die Zunge auf ihrer Klit war warm, nass und furchtbar genau. Anna wusste, was sie tat. Die Finger in ihr fanden schnell den richtigen Winkel. Nina hörte sich selbst stöhnen und war überrascht, wie offen sie klang. Ein Teil von ihr dachte noch: Jonas sitzt da und hört das. Ein anderer Teil wurde genau davon noch nasser.
Der erste Orgasmus kam heftig. Zu heftig für die Situation, fand sie. Sie hatte sich nicht so gehen lassen wollen. Aber Annas Mund ließ ihr keine Wahl. Als sie das zweite Mal kam, zitterten ihre Oberschenkel richtig.
Dann war da Jonas.
Als er endlich näher kam, schlug ihr Herz wieder schneller. Sein Körper war anders als Annas – breiter, schwerer, männlicher. Als er sie das erste Mal berührte, zuckte sie unwillkürlich zusammen. Nicht aus Ablehnung. Aus reiner Überforderung. Zwei Menschen gleichzeitig. Zwei Paar Hände. Zwei Arten von Begehren.
Als er sie leckte, war es anders als bei Anna. Kräftiger, direkter. Seine Finger waren dicker. Sie hielt sich an Annas Hand fest, als er in sie eindrang. Das Dehnungsgefühl war intensiv. Für einen Moment konnte sie nur atmen. Anna küsste sie in genau diesem Moment, und irgendwie machte das alles möglich.
Dann begann er, sie zu ficken.
Jeder Stoß schickte eine Welle durch ihren Körper. Nina hörte sich Laute machen, die sie kaum wiedererkannte. Sie war so nass, dass es hörbar war. Und Annas Zunge an ihrer Klit, während Jonas tief in ihr war… das war zu viel und genau richtig zugleich. Der Orgasmus, der dann kam, fühlte sich an, als würde er sie von innen zzerreißen. Sie kam so heftig, dass es fast unangenehm wurde – und trotzdem wollte sie, dass es nicht aufhörte.
Später, als sie auf Annas Gesicht saß und Jonas sie von hinten nahm, verlor sie endgültig die Kontrolle. Sie hörte sich stöhnen, beinahe wimmern. Sie spürte Annas Zunge überall. Den Geruch von Sex. Die nassen Geräusche. Den Griff von Jonas’ Händen an ihren Hüften. Irgendwann wusste sie nicht mehr, wo sie aufhörte und die anderen anfingen.
Als sie irgendwann zu dritt im Bett lagen und der Schweiß auf ihrer Haut langsam trocknete, war da vor allem eines: Erschöpfung. Und ein seltsames, stilles Glücksgefühl. Sie lag zwischen den beiden, spürte Annas Atem an ihrem Schlüsselbein und Jonas’ Hand auf ihrem Bauch. Ein Teil von ihr dachte: Ich sollte gehen. Ein anderer dachte: Ich will hier bleiben.
Sie blieb.
Der Morgen
Als sie aufwachte, lag sie immer noch in der Mitte. Für einen Moment panisch, dann entspannte sie sich wieder. Anna schlief noch. Jonas auch. Nina betrachtete die beiden und spürte etwas Unerwartetes: Keine Reue. Nur eine tiefe, körperliche Zufriedenheit und eine leichte, angenehme Empfindlichkeit zwischen den Beinen.
Das Frühstück war ungezwungen. Das half. Sie konnte lachen. Sie konnte Anna anschauen, ohne sofort rot zu werden. Sogar Jonas’ Blicke hielt sie jetzt aus.
Als sie wieder im Bett landeten, war die Nervosität fast verschwunden. Diesmal wollte sie es. Bewusst.
Als Jonas sie erneut nahm und Anna sie gleichzeitig leckte, kam der Orgasmus noch stärker als in der Nacht. Nina hörte sich schreien. Ihre Körper spannte sich an wie ein Bogen, dann entlud sich alles in intensiven, rhythmischen Wellen. Sie spürte, wie sie nass wurde, richtig nass – und dass Anna es mit der Zunge aufnahm. Das war der Moment, in dem sie wusste: Das hier wollte sie wieder erleben.
Als sie später in der Tür stand und sich verabschiedete, fühlte sie sich seltsam stolz. Und leer. Und erfüllt.
Im Treppenhaus blieb sie einen Moment stehen, schloss die Augen und atmete durch.
Ihr Körper roch noch nach den beiden.
Zwischen ihren Beinen pochte es angenehm.
Und in ihrem Kopf war nur ein klarer Gedanke:
Ich will das nochmal.
Arinja