Nachhilfe bei Frau Keller Teil 7
Nach der letzten Stunde stand Jonas noch eine Weile unschlüssig vor seinem Spind herum. Die SMS von Frau Keller war vor genau 17 Minuten gekommen:
„Park hinter der alten Turnhalle. 15:45. Und bring jemanden mit, der diskret ist und mitmachen will. Kein Smalltalk-Typ. Ich warte am zweiten Teich.“
Sein Daumen schwebte schon zum Löschen, aber er hatte die Nachricht stattdessen dreimal gelesen. Sein Magen fühlte sich an wie ein nasser Waschlappen.
Er wusste sofort, wen er fragen könnte.
Lukas saß auf der Bank vor dem Fahrradständer, Kopfhörer auf, scrollte gelangweilt durch irgendwas. Die beiden kannten sich seit der 7., hatten schon ein paar richtig dumme Sachen zusammen gemacht – aber das hier war eine ganz andere Liga.
Jonas setzte sich neben ihn, ohne Begrüßung.
„Hast du heute noch was vor?“
Lukas zog einen Stöpsel raus. „Warum? Willst du wieder bei Aldi Energy-Drinks klauen gehen?“
„Nein. Etwas… Besseres.“
Lukas grinste schief. „Besser als Hausverbot?“
Jonas senkte die Stimme, obwohl niemand in der Nähe war.
„Ich treff mich gleich mit jemandem. Im Park. Und die hat gesagt, ich soll jemanden mitbringen. Jemanden, der… mitmacht.“
Lukas brauchte drei Sekunden. Dann zog er die Augenbrauen hoch.
„Mitmacht. Bei was genau?“
Jonas schluckte. „Dreier.“
Stille.
Dann pfiff Lukas leise durch die Zähne.
„Mit wem?“
Jonas antwortete nicht sofort. Stattdessen hielt er Lukas nur sein Handy hin – die offene Chat-Konversation, oberste Nachricht gut lesbar.
Lukas starrte auf den Absender: „K.“
Dann auf das kleine Profilbild: dunkle Haare, streng zurückgebundener Pferdeschwanz, Brille, das typische Lehrerinnen-Foto aus dem Schul-IServ.
„Heilige Scheiße“, flüsterte er. „Das ist doch…“
„Genau die“, sagte Jonas tonlos.
Lukas lachte einmal kurz und ungläubig auf, dann wurde er ernst.
„Und du willst echt, dass ich mitkomme?“
„Ich will vor allem nicht allein hingehen“, gab Jonas zu. „Falls das irgendeine kranke Falle ist… oder falls ich einfach kneife… dann wär’s gut, wenn noch jemand dabei ist, der mich notfalls nach Hause schleift.“
Lukas betrachtete ihn lange. Dann grinste er plötzlich wieder – dieses gefährliche, neugierige Grinsen, das Jonas so gut kannte.
„Okay. Aber wenn das echt passiert… dann schuldest du mir was Großes. Für immer.“
Jonas nickte nur.
Zwanzig Minuten später standen sie am zweiten Teich. Die Sonne stand schon tief, das Licht war golden und warm, fast kitschig. Frau Keller saß auf der Rückenlehne einer Bank, Beine übereinandergeschlagen, schwarzer Bleistiftrock, weiße Bluse, die oberen zwei Knöpfe offen. Sie hatte eine große Sonnenbrille auf, obwohl es eigentlich schon zu dunkel dafür war. Vermutlich wollte sie nicht sofort erkannt werden.
Als sie die beiden kommen sah, lächelte sie – ein kleines, kontrolliertes Lächeln.
„Du hast tatsächlich jemanden gefunden“, sagte sie, mehr Feststellung als Frage. Ihr Blick wanderte langsam von Jonas zu Lukas und wieder zurück. „Gute Wahl.“
Lukas schob die Hände in die Hosentaschen, versuchte lässig zu wirken, aber seine Schultern waren angespannt.
„Und jetzt?“, fragte er direkt.
Frau Keller stand auf. Langsam. Ging die zwei Schritte auf sie zu, bis sie nah genug war, dass Jonas ihr Parfüm riechen konnte – irgendwas Teures mit Vanille und Rauch.
„Jetzt gehen wir ein Stück. Da vorne gibt’s eine kleine Lichtung, die fast nie jemand benutzt. Dort reden wir kurz… und schauen, ob wir alle auf der gleichen Wellenlänge sind.“
Sie drehte sich um und ging los, ohne sich noch einmal umzudrehen. Die Absätze ihrer Pumps klackerten leise auf dem Schotterweg.
Jonas und Lukas sahen sich an.
„Du zuerst“, murmelte Lukas.
„Feigling“, flüsterte Jonas zurück.
Aber beide setzten sich gleichzeitig in Bewegung.
Und folgten ihr. Die drei gingen schweigend den schmalen Pfad entlang, bis die Bäume dichter wurden und die Geräusche der Straße nur noch ein fernes Rauschen waren. Die kleine Lichtung war wirklich fast unsichtbar – ein winziger Kreis aus weichem Gras, umgeben von Büschen, die gerade hoch genug waren, um neugierige Blicke abzuhalten.
Frau Keller blieb stehen, drehte sich um und zog die Sonnenbrille langsam herunter. Ihre Augen waren dunkel geschminkt, der Blick direkt und ohne Umschweife.
„Regeln“, sagte sie leise, aber scharf. „Kein Handy, kein Foto, kein Video. Kein Name außerhalb dieses Moments. Wenn einer stoppt, hören alle auf. Klar?“
Jonas und Lukas nickten gleichzeitig.
Sie trat einen Schritt näher an Jonas heran, legte ihm zwei Finger unters Kinn und hob sein Gesicht leicht an.
„Du zuerst“, flüsterte sie. „Weil du mich schon kennst.“
Ihre Lippen trafen seine – nicht sanft, sondern fordernd. Jonas spürte sofort, wie sich ihre Zunge zwischen seine Lippen schob, wie sie ihn schmeckte, als wollte sie ihn sofort in Besitz nehmen. Seine Hände fanden wie von allein ihre Hüften, glitten über den straffen Stoff des Rocks.
Lukas stand einen Moment nur da, beobachtete, atmete schwerer. Dann trat er hinter Frau Keller, legte die Hände auf ihre Schultern und begann, die Bluse Knopf für Knopf zu öffnen. Sie trug darunter keinen BH – nur schwarze Spitze, die ihre Brüste kaum bedeckte. Lukas schob die Träger herunter, beugte sich vor und küsste ihren Nacken, während seine Finger schon über ihre Brustwarzen strichen.
Frau Keller stöhnte leise in Jonas’ Mund, presste sich mit dem Rücken gegen Lukas, sodass sie beide gleichzeitig spüren konnte, wie hart sie schon waren.
„Auf die Knie“, befahl sie plötzlich, brach den Kuss ab und sah beide an.
Jonas sank zuerst hin, Lukas folgte eine Sekunde später. Sie zog den Rock hoch, schob den Slip zur Seite – sie war schon nass, glänzend, bereit.
„Zunge“, sagte sie zu Jonas.
Er beugte sich vor, ließ die Zungenspitze über ihren Kitzler gleiten, erst zögernd, dann fester, als sie ihm die Finger in die Haare krallte und ihn näher zog. Gleichzeitig griff sie nach Lukas’ Kopf, zog ihn zu ihrer Brust. Er saugte an ihrer Brustwarze, biss leicht hinein, während seine Hand zwischen ihre Beine glitt und zwei Finger in sie schob, genau neben Jonas’ Zunge.
Sie keuchte auf, die Beine zitterten leicht.
„Genug Vorspiel“, keuchte sie nach vielleicht einer Minute. „Ich will euch beide. Jetzt.“
Sie drehte sich um, stützte sich mit den Händen an einem Baum ab, schob den Hintern nach hinten.
„Jonas, du nimmst mich von hinten. Lukas – vorne. In den Mund.“
Jonas stand auf, öffnete zitternd die Jeans, zog Hose und Boxershorts runter. Sein Schwanz sprang heraus, steinhart. Er positionierte sich hinter ihr, rieb die Eichel einmal durch ihre nasse Spalte, dann drang er mit einem einzigen Stoß tief in sie ein. Sie keuchte laut auf, drückte sich ihm entgegen.
Lukas trat vor sie, zog ebenfalls die Hose runter. Frau Keller nahm ihn sofort in den Mund, tief, ohne zu zögern, saugte hart, während Jonas sie von hinten fickte – erst langsam, dann schneller, das Klatschen von Haut auf Haut hallte leise durch die Lichtung.
Sie wechselten irgendwann die Position: Frau Keller legte sich auf den Rücken ins Gras, Beine weit gespreizt. Lukas kniete sich zwischen ihre Beine, drang in sie ein, während Jonas neben ihrem Kopf kniete und ihr seinen Schwanz in den Mund schob. Sie nahm ihn tief, würgte leicht, aber gab nicht nach.
Die Bewegungen wurden hektischer, animalischer. Lukas stieß hart zu, Jonas fickte ihren Mund im gleichen Rhythmus. Frau Keller kam zuerst – sie bäumte sich auf, schrie gedämpft um Jonas’ Schwanz herum, ihre Muschi zog sich krampfhaft um Lukas zusammen.
Das reichte. Lukas zog sich raus, kam mit einem tiefen Stöhnen über ihren Bauch und ihre Brüste. Jonas folgte Sekunden später, spritzte ihr über die Lippen und das Kinn.
Einen Moment lang war nur schweres Atmen zu hören.
Dann setzte sich Frau Keller langsam auf, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, lächelte schief.
„Nächstes Mal“, sagte sie leise, „bringt ihr Kondome mit. Und vielleicht noch einen Dritten.“
Sie stand auf, zog sich ohne Eile wieder an, als wäre nichts passiert.
„Bis morgen in der Schule, Jonas. Und Lukas… du bist jetzt auch auf meiner Liste.“
Sie ging davon, ohne sich noch einmal umzudrehen.
Jonas und Lukas blieben zurück, sahen sich an, immer noch halb nackt, immer noch außer Atem.
„Heilige Scheiße“, flüsterte Lukas schließlich.
Jonas konnte nur nicken.
Und irgendwie wussten beide: Das war erst der Anfang.