Nachhilfe bei Frau Keller Teil 54
In den folgenden Tagen drehte sich fast jedes Gespräch der drei um den Swingerclub.
Mittwochabend – bei Anna zu Hause
Sie lagen zu dritt auf Annas großem Sofa, nur in Unterwäsche. Der Fernseher lief leise im Hintergrund, aber niemand schaute wirklich hin.
Anna hatte ihren Laptop auf dem Schoß und scrollte durch die Website eines exklusiven Swingerclubs etwa 90 Minuten entfernt.
„Der hier hat einen guten Ruf“, sagte sie. „Es gibt einen großen Lounge-Bereich, mehrere Playrooms, eine Sauna und einen Darkroom. Am Freitag und Samstag ist immer viel los. Man kann als Paar oder Trio kommen.“
Lena lag mit dem Kopf auf Jonas’ Oberschenkel und spielte nervös mit Annas Fingern.
„Und wie läuft das genau ab? Muss man sofort mitmachen oder kann man erstmal nur zuschauen?“
Anna erklärte geduldig:
„Man kann alles. Es gibt Regeln: Immer erst fragen, nie ohne Einverständnis. Viele Paare kommen erstmal nur zum Schauen und Trinken. Manche bleiben den ganzen Abend im Lounge-Bereich. Andere gehen direkt in die Playrooms.“
Jonas strich Lena durch die Haare.
„Ich finde den Gedanken heiß, euch beide mit anderen zu sehen… aber ich hab auch ein bisschen Angst vor Eifersucht. Vor allem, wenn ich sehe, wie ein anderer Mann dich berührt, Anna.“
Anna klappte den Laptop zu und sah beide ernst an.
„Genau darüber sollten wir sprechen. Klare Regeln von Anfang an.“
Sie setzten sich auf und besprachen alles ganz offen:
Kein Sex ohne das Einverständnis der anderen beiden.
Wenn einer „Stopp“ oder „Gelbe Karte“ sagt, wird sofort aufgehört.
Sie bleiben immer im selben Raum oder zumindest in Sichtweite.
Keine festen Dates mit anderen Leuten ohne Absprache.
Kondome sind Pflicht bei Fremden.
Lena nickte bei jeder Regel. „Ich will nicht, dass wir uns verlieren. Auch nicht für eine Nacht.“
Donnerstagabend – am See (zweites Mal)
Sie saßen wieder an ihrem geheimen Platz. Diesmal hatten sie keinen Sex. Stattdessen redeten sie stundenlang, während die Sonne unterging.
Lena lag zwischen Anna und Jonas, den Kopf auf Annas Bauch.
„Ich stell mir vor, wie ich zusehe, wie dich ein anderer Mann fickt“, sagte sie leise zu Anna. „Und wie geil ich dabei werde… und gleichzeitig ein bisschen eifersüchtig. Dieser Mix macht mich total an.“
Anna lächelte und strich ihr über den Bauch.
„Mir geht’s ähnlich. Ich will sehen, wie Jonas einen anderen Schwanz lutscht oder von hinten genommen wird. Und ich will, dass er sieht, wie ich von einer Frau oder einem Mann geleckt werde.“
Jonas starrte in den Himmel.
„Ich bin nervös. Aber die Vorfreude ist riesig. Allein der Gedanke, dass wir zu dritt hingehen und zusammen etwas Neues erleben… das macht mich schon den ganzen Tag hart.“
Lena lachte leise und strich über die deutliche Beule in seiner Hose.
„Dann sollten wir bald gehen. Bevor wir noch verrückt werden vor Aufregung.“
Freitag – der Tag vor dem geplanten Besuch
Sie hatten sich für den nächsten Abend entschieden – Samstag.
Am Freitagabend trafen sie sich noch einmal bei Lena im Keller. Diesmal nicht zum Spielen, sondern zum Reden und Kuscheln. Sie lagen nackt auf dem Bett, tranken Wein und sprachen über ihre Grenzen und Wünsche.
Anna: „Ich würde gerne mit einer Frau rumspielen, während ihr zuschaut. Und vielleicht von zwei Männern gleichzeitig berührt werden.“
Lena: „Ich will sehen, wie Jonas gefickt wird. Und ich will vielleicht selbst von einer Frau geleckt werden. Aber ich will nicht von einem fremden Mann penetriert werden – noch nicht.“
Jonas: „Ich will euch beide nicht verlieren. Und ich will, dass wir danach zusammen nach Hause fahren und über alles reden. Egal, was passiert.“
Sie küssten sich lange und zärtlich, ohne dass es zu wildem Sex kam. Die Vorfreude war fast greifbar – eine Mischung aus Aufregung, Nervosität und tiefer Verbundenheit.
Bevor sie einschliefen, flüsterte Anna in die Dunkelheit:
„Morgen ist es so weit. Wir gehen als Trio hin. Wir bleiben zusammen. Und wir erleben etwas Neues – zusammen.“
Lena drückte sich enger an beide.
„Ich kann’s kaum erwarten… und ich hab ein bisschen Angst. Aber vor allem bin ich unglaublich geil auf das, was kommt.“
Jonas küsste beide nacheinander.
„Dann machen wir es morgen. Gemeinsam.“
Die drei schliefen eng umschlungen ein – voller Vorfreude auf den nächsten Abend.
Der Swingerclub wartete.
Und ihre Beziehung stand kurz davor, wieder eine neue Stufe zu erreichen.