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Geschichte von ceusy00

Nachhilfe bei Frau Keller Teil 88

06.07.2026
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Ende August – Zwei Wochen nach Lenas Abschied
Die Trennung von Lena hatte eine Lücke hinterlassen, aber sie hatte auch etwas Neues entstehen lassen.
Was als verbotene Affäre zwischen Lehrerin und Schüler begonnen hatte, war in den letzten Monaten zu etwas Tieferem geworden. Etwas Ernstem.
Anna und Jonas hatten sich ineinander verliebt.
Richtig verliebt.
Es war kein Spiel mehr, kein Abenteuer zu dritt. Es war echt.

Ein ruhiger Abend in Annas Wohnung
Sie lagen nackt auf dem Sofa, eng umschlungen. Der Fernseher lief leise im Hintergrund, aber keiner von beiden schaute hin. Anna hatte ihren Kopf auf Jonas’ Brust gelegt, seine Finger strichen sanft durch ihre Haare.
„Ich habe Angst“, flüsterte Anna plötzlich.
Jonas hielt inne. „Wovor?“
„Davor, wie sehr ich dich liebe.“ Sie hob den Kopf und sah ihm in die Augen. „Es ist nicht mehr nur Lust. Nicht mehr nur das Verbotene. Ich bin richtig verliebt in dich, Jonas. Und das macht mir eine Scheißangst.“
Jonas zog sie höher und küsste sie lange und zärtlich.
„Ich auch“, flüsterte er gegen ihre Lippen. „Ich bin so verliebt in dich, dass es wehtut. Jeden Tag in der Schule muss ich so tun, als wärst du nur meine Lehrerin. Dabei will ich dich nur in den Arm nehmen und küssen, vor allen.“
Anna lächelte traurig und strich über seine Wange.
„Noch vier Monate. Dann hast du dein Abitur. Dann sind wir frei. Dann können wir endlich offen sein.“
„Vier Monate“, wiederholte Jonas leise. „Das schaffen wir.“
Aber es war schwerer, als sie gedacht hatten.

Die heimliche Liebe
In der Schule war alles wie immer – und doch ganz anders.
Anna war weiterhin die strenge, professionelle Frau Keller. Jonas saß in ihrer Mathestunde in der letzten Reihe und versuchte, sie nicht zu lange anzustarren. Aber manchmal trafen sich ihre Blicke etwas zu lange. Manchmal blieb Anna nach dem Unterricht länger im Klassenzimmer, und Jonas „vergaß“ etwas, damit er noch ein paar Minuten mit ihr allein sein konnte.
Ihre heimlichen Treffen wurden zur Droge.
Manchmal trafen sie sich nach der Schule im Materialraum im Keller – schnelle, intensive, verzweifelte Küsse und Sex gegen die Wand gedrückt, immer mit der Angst, erwischt zu werden.
Manchmal fuhr Anna mit Jonas in den Wald oder zu dem kleinen See, wo sie sich stundenlang liebten – langsam, zärtlich, verliebt.
Manchmal blieben sie die ganze Nacht bei Anna zu Hause. Dann kochten sie zusammen, redeten bis tief in die Nacht, liebten sich langsam und schliefen eng umschlungen ein.
Jonas schrieb Anna jeden Abend lange Nachrichten. Anna antwortete immer, auch wenn sie wusste, dass es riskant war.
Ihre Liebe wurde tiefer. Intensiver. Ernster.

Ein Abend im Oktober
Sie lagen nach dem Sex eng umschlungen in Annas Bett. Jonas strich ihr sanft über den Rücken.
„Nur noch drei Monate“, flüsterte er. „Dann bin ich kein Schüler mehr.“
Anna nickte und kuschelte sich enger an ihn.
„Ich zähle die Tage. Ich will mit dir Händchen halten können. Dich vor allen küssen. Mit dir zusammen gesehen werden. Ohne Angst.“
Jonas küsste ihre Stirn.
„Ich auch. Aber bis dahin… machen wir einfach weiter so. Heimlich. Und wenn es zu schwer wird, reden wir drüber.“
Anna sah ihn an, ihre Augen glänzten.
„Ich liebe dich, Jonas. Nicht den Schüler. Nicht den Jungen. Dich. Den Menschen.“
„Ich liebe dich auch, Anna. Mehr als alles andere.“
Sie küssten sich lange und zärtlich – nicht wie zwei Liebhaber, die nur Sex wollten, sondern wie zwei Menschen, die sich wirklich gefunden hatten.
Die nächsten Monate würden schwer werden.
Aber sie waren bereit, sie gemeinsam durchzustehen.
Denn am Ende wartete etwas Echtes.
Etwas, das nicht mehr heimlich sein musste.

❤️Bedankt haben sich:
Maik54 , eduard60 , Tom-Fred , NiceOS67
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